Blick auf die Scharfe Lanke (1916)
   
Blick von den Haveldünen zum Grunewaldturm
   
Blick auf die Scharfe Lanke (heute)
 
                 
 

 

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Weinmeisterhorn, Weinmeisterhöhe und Haveldüne

Geht man von Bocksfelde und der Scharfen Lanke kommend weiter am Ufer entlang, erhebt sich zur Rechten ein Höhenzug. Die obere Fläche, die heute mit schönen Villen bebaut ist, nennt sich Haveldüne.

Heute mit Gestrüpp bewuchert, zeigte sich hier früher in Richtung Havel weißer Dünensand. Die Geländewelle verläuft parallel zum Weinmeisterhornweg. Am Hang Richtung Spandau wurde jahrhundertelang Weinbau betrieben, der jedoch schon Ende des 18. Anfang des neunzehnten Jahrhunderts zum Erliegen kam, weil einerseits die Wetterverhältnis einen guten Tropfen nicht mehr zuließen, andererseits der Eisenbahnverkehr die Konkurrenz von der Mosel und vom Rhein zu schnell und zu preiswert näher brachte. Küfersteig, Weinmeisterhornweg und andere Straßennamen erinnern noch an diese Zeit.

Die Haveldüne gehörte ursprünglich nicht zu Pichelsdorf sondern zum Nachbardorf Seeburg im Havelland. Die britische Besatzungsmacht wollte Zufahrt und Betrieb des Flugplatzes Gatow sicherstellen, die Sowjets andererseits brauchten den Staakener Zeppelinflughafen.

So wurden der sogenannte Seeburger Zipfel und das Gebiet von West-Staaken getauscht , die Bewohner der Haveldüne kamen nach Spandau „in den Westen“, die Bewohner von West-Staaken in den Osten. Nach der Wende wurde West-Staaken wieder Berlin-Spandau zugeschlagen, der Seeburger Zipfel verblieb aber im Pichelsdorfer Gebiet.

Einen der schönsten Blicke in die Landschaft in Berlin hat man von der Haveldüne hinüber zum Grunewald, Richtung Wannsee, aber auch über die Scharfe Lanke nach Spandau und in Richtung Charlottenburg und Berlin.

 

       
                 
                 
                 
                 
                 
                 
                 
                 
        Ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Pichelsdorf